Sanierungskonzepte

Wenn die Schadensursache(n) beseitigt sind und der Schadensumfang feststeht, kann ein Sanierungskonzept entwickelt werden. Wichtig ist der fachgerechte Rückbau der von Schimmelpilzen und Bakterien befallenen Baustoffe. Dabei ist der Schadensbereich (= Schwarzbereich) abzuschotten,  um eine Kontamination nicht betroffener Räume (= Weißbereich) zu vermeiden.

Eine Desinfektion belasteter Flächen oder Materialien ersetzt keine fachgerechte Sanierung, da mögliche Gesundheitsgefährdung auch durch abgetötete Schimmelpilze und Bakterien bestehen bleiben. Zudem bilden Desinfektionsmittel eine zusätzliche Gefährdung der Gesundheit sowie der Umgebung. Grundsätzlich sollten besiedelte Materialien entfernt werden.

Abschließende Bestandteile einer fachgerechten Schimmelpilzsanierung sind die Grob- und Feinreinigung der Schadensbereiche. Dabei empfiehlt es sich, eine entsprechende Erfolgskontrolle durchführen zu lassen.

Erst wenn die Analyse der Proben keine Auffälligkeiten zeigen, sollten Abschottungen rückgebaut und der Schwarzbereich aufgehoben werden. Vor dem Wiederaufbau ist es wichtig, dass zuvor durchfeuchtete Bauteile ausreichend getrocknet sind. Ob eine technische Trocknung erforderlich ist oder ob natürliche Lüftung ausreicht, hängt vom jeweiligen Schaden ab.

Sanierungskonzept | Abschottung des Schwarzbereichs, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Sanierungskonzept | Abschottung des Schwarzbereichs

Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier

Freimessung | Kontrolle der Sanierungsarbeiten, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Freimessung | Kontrolle der Sanierungsarbeiten

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