Taubenkot

Allgemeines:

Mit Taubenkot, Federn oder toten Tauben verunreinigte Bereiche finden sich häufig in wenig kontrollierten Räumen oder offen zugänglichen Bereichen. Taubenkot, insbesondere wenn er relativ frisch ist, enthält eine vielzahl von Mikroorganismen wie Bakterien, Salmonellen, Fäkalkeimen und Schimmelpilzen. Eine zusätzliche gesundheitliche Gefährdung geht von Parasiten aus wie der Taubenzecke.

Zum Nisten benötigen die Tiere eine witterungsgeschützte Grundfläche von ca.

15 cm x 15 cm.

Arbeiten in Arbeitsbereichen, die mit Taubenkot verunreinigt, zählen zu Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen.

 

Vorkommen:

  • Dachräume
  • Industrieanlagen
  • Gebäudefassaden
  • Brücken
  • Bahnhöfe
  • Kirchtürme
  • Mauervorsprünge
  • Ruinen etc.

 

Eigenschaften:

  • ätzend
  • reizend
  • infektiös
  • sensibilisierend

 

gesundheitliche Risiken:

  • Salmonellen
  • Campylobacter-Bakterien
  • Chlamydien-Stämme
  • Kryptobokken
  • Schimmelpilze
  • Parasiten (Milben, Zecken)

 

gesundheitliche Wirkungen:

  • Atemnot
  • krampfartige Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Hustenreiz
  • Kopfschmerzen
  • Kreislaufschwäche
  • Lungenentzündung
  • Magen-, Kopf- oder Muskelschmerzen
  • Mattigkeit
  • Schüttelfrost
  • Schwellung und Juckreiz durch Parasiten von Tauben möglich
  • Übelkeit.

 

vorsorgliche Handlungsempfehlungen:

Keine Stäube aufwirbeln und Hautkontakt vermeiden. Abschotten des Bereichs bis fachgerechte Sanierung durchgeführt wird.

Taubenkot im Dachraum, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Taubenkot im Dachraum

Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier

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