DDT (= Dichlordiphenyltrichlorethan)

Allgemeines:

DDT ist ein Kontaktinsektizid, dass weltweit Bedeutung als Schädlings-bekämpfungsmittel (Läuse) und bei der Bekämpfung der Malaria übertragenden Anopheles-Mücke hat. In US-Liegenschaften wurden erhebliche Mengen DDT präventiv eingesetzt. DDT wurde insbesondere in der ehemaligen DDR als Holzschutzmittel verwendet.

 

Stoffliche Eigenschaften und Aussehen:

  • in Wasser praktisch unlöslich
  • kristallin
  • wachsartig
  • farblos

 

Einsatzbereich:

  • Holzschutzmittel
  • Insektizid

 

Historie:

  • 1874: Entwicklung von DDT
  • 1939: insektizig´de Wirkung wird von Paul Hermann Müller entdeckt
  • 1948: erhält Müller den Nobelpreis der Medzin
  • 1972: Anwendungs- und Produktionsverbot in der Bundesrepublik Deutschland
  • 1991: DDT-Verbot in der ehemaligen DDR

 

Gefährdung und Toxizität:

  • giftig
  • kann vermutlich Krebs erzeugen
  • umweltgefährlich, stark gewässergefährdend

 

Gesundheitliche Wirkungen:

  • Augenreizung
  • Störungen im Nervensystem, Taubheitsgefühl und Tremor an Händen und Zunge, Überempfindlichkeit/ Taubheitsgefühl in Mund, unterer Gesichtshälfte, Zunge, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Verwirrtheit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerz und Müdigkeit
  • Erbrechen, Krämpfe
  • Kopfschmerz und Schwindel

 

Vorsorgliche Handlungsempfehlungen:

Besteht der Verdacht, dass Räume oder Bauteile eine DDT-Belastung aufweisen, sollten diese Bereiche nicht mehr genutzt und eine entsprechende Schadstoffmessung veranlasst werden.

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