Braunfäule

 

Braunfäule wird durch Pilze verursacht, die hauptsächlich helle Cellulose und Hemicellulose, kohlehydrathaltige Bausteine des Holzes, abbauen.

Braunfäule kann sowohl am lebenden Baum als auch an totem, z. B. verbautem Holz entstehen. Sie kommt überwiegend an Nadelholz vor.

 

Das Holz verliert hierdurch an Festigkeit: Die Rohdichte sowie die Zug- und Biegefestigkeit werden bei fortgeschrittener Fäule drastisch gemindert. Das geschädigte Holz verfärbt sich bräunlich und wird brüchig. Beim Trocknen des Holzes schrumpft es stark und zeigt auffällige Längs- und Querrisse bis hin zum für Braunfäule typischen Würfelbruch. In der finalen Abbauphase lässt sich das Holz zwischen den Fingern zerreiben. Einige Braunfäule erregende Pilze können zu einer gefährlichen Innenfäule führen. Der Schaden kann lange unerkannt bleiben: Von außen betrachtet ist das Holz augenscheinlich intakt, während der Kern vollkommen zerstört ist.

 

Braunfäule verursachende Pilze an verbautem Holz sind z.B.:

Braunfäule | zerstörte Holzschwelle an einem Fachwerkhaus | Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Braunfäule | zerstörte Holzschwelle an einem Fachwerkhaus

Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier

Innenfäule | zerstörter historischer Holzbalken in mittelalterlichem Wohnturm in Trier | Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Innenfäule | zerstörter historischer Holzbalken in mittelalterlichem Wohnturm in Trier

Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun

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