Rosafarbener Saftporling (Oligoporus placenta)

Der Rosafarbene Saftporling (Oligoporus placenta) zählt zu den Braunfäule erregenden Pilzen. Befallene Hölzer zeigen eine typische helle Braunfäule, ähnlich wie Weiße Porenschwämme/ Braunfäuletrameten.

 

Man findet ihn an stark durchfeuchteten Hölzern, aber auch Holzwerkstoffen wie Span- und Faserplatten.

 

Anfangs sind die Fruchtkörper, die sich leicht vom Substat lösen lassen, weiß. Sie verfärben sich aber mit zunehmenden Alter rosa, lachs- bis himbeerfarben. Das Fruchtfleisch, das sich unter den Poren befindet, ist weiß bis rosa. Die Poren sind relativ fein. Die Fruchtkörper schrumpfem beim Trocknen erheblich ein.

Die Mycelien sind weiß bis rosa und vergilben im Alter häufig.

 

Die ideale Wachstumstemperatur für den Rosafarbenen Saftporling liegt bei 28°C, wobei unter Laborbedingungen auf Malzagar tägliche Zuwachsraten von 4,2 bis 8,9 mm durch [Wälchli] beschrieben werden.

 

Wird Befall durch den Rosafarbenen Saftporling diagostziert ist eine Bekämpfung gemäß DIN 68800 - Teil 4 durchzuführen.

Saftporling |  Mycel, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Saftporling | Mycel

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Saftporling | rosafarbener, frischer Fruchtkörper, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Saftporling | zart rosafarbener, frischer Fruchtkörper

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Saftporling | getrockneter Fruchtkörper, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Saftporling | getrockneter Fruchtkörper

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Saftporling |  Fruchtkörper an einer Holzbalkendecke eines verwahrlosten Anwesens, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Saftporling | Fruchtkörper an einer Holzbalkendecke eines verwahrlosten Anwesens

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Saftporling | lachsfarbener, frischer Fruchtkörper | Fruchtfleisch ist weiß, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Saftporling | lachsfarbener, frischer Fruchtkörper | Fruchtfleisch ist weiß

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Saftporling |  eisblumenartiges Mycel, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Saftporling | eisblumenartiges Mycel

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