Fältlingshäute (Leucogyrophana spp.)

 Foto: © Sachverständigenbüro Dr. Geith, Gaimersheim Kleine Fältlingshaut | Mycel, Foto: © Sachverständigenbüro Dr. Geith, Gaimersheim

 

Fältlingshäute (Leucogyrophana spp.) verursachen eine intensive Braunfäule. Sie verursachen erhebliche Schäden bis hin zum vollkommenen Tragverlust des Holzes. Bevorzugt wird Nadelholz befallen. Ihr Fruchtkörper ähnelt denen des Echten Hausschwammes, weshalb beispielsweise die Kleine Fältlingshaut im Volksmund auch "Kleiner Hausschwamm" genannt wird.

 

Zum Wachstum benötigen sie stark durchfeuchtetes Holz.

 

Fältlingshäute finden optimale Lebensbedingungen bei einer Temperatur von ca. 20°C bis 27,5°C.

 

Die wichtigsten Fältlingshäute sind

  • die Kleine Fältlingshaut (Leucogyrophana pulverulenta)
  • die Sklerotien-Fältlingshäute (Leucogyrophana mollusca),
  • die Kiefern-Fältlingshaut (Leucogyrophana pinastri).

 

Die Sklerotien-Fältlingshaut bildet als typisches Erkennungsmerkmal kugelformige Sklerotien aus.

 

Fältlingshäute sind in der Lage, Mauerwerk zu durchwachsen.

 

Wird ein Befall festgestellt, ist dieser gemäß DIN 68800 - Teil 4 zu bekämpfen.

Foto: © Sachverständigenbüro Dr. Geith, Gaimersheim Kleine Fältlingshaut, Foto: © Sachverständigenbüro Dr. Geith, Gaimersheim
 Foto: © Sachverständigenbüro Dr. Geith, Gaimersheim Kleine Fältlingshaut, Foto: © Sachverständigenbüro Dr. Geith, Gaimersheim
Sklerotien-Fältlingshaut | alter Fruchtkörper, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun -Trier Sklerotien-Fältlingshaut | alter Fruchtkörper

Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier

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