Eichenwirrling (Daedalea quercina)

Der Eichenwirrling (Daedalea quercina) ist ein Braunfäule-Erreger, der sich auf die Zerstörung von Eichenkernholz spezialisiert hat. Obwohl er relativ langsam wächst, ist seine Zerstörungskraft nicht zu unterschätzen.

 

Seinen Namen verdankt der Pilz den unregelmäßig verlaufenden Leisten an der Unterseite seiner Fruchtkörper, die labyrinthartige Gänge begrenzen.


Man findet ihn vor allem an der Witterung ausgesetztem Bauholz wie Pfählen, Brücken und Fachwerkbauten sowie in Bergwerken.
Optimal sind Holzfeuchten von 35 bis 55%. Ein Wachstum findet von ca. 10°C bis 30°C statt.


Ein Befall durch den Eichenwirrling ist gemäß DIN 68800 - Teil 4 zu bekämpfen.

 

Kurios:

Bei einem Bertriebsausflug des ibHaun musste die Begehung eines Stadtturmes am Rhein abgebrochen werden, da ein massiver Befall tragender Bauteile durch den Eichenwirrling festgestellt wurde.

Eichenwirrling | Unteransicht Fruchtkörper, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Eichenwirrling | Unteransicht Fruchtkörper

Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier

Foto: © P.Fischer Eichenwirrling | Fruchtkörper an Deckenkonstruktion, Foto: © P.Fischer
Foto: © P.Fischer Eichenwirrling | Fruchtkörper an Deckenkonstruktion, Foto: © P.Fischer
Eichenwirrling | in der freien Natur, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Eichenwirrling |in der freien Natur

Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier

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