Rothalsbock (Leptura rubra)

Der Rothalsbock (Leptura rubra) zählt zu den Faulholzinsekten. Die Weibchen legen ihre Eier in Baumstümpfe, gelagertes Rundholz oder im Freien verbauten Hölzern mit Erdkontakt. Sie befallen ausschließlich Nadelholz, wobei pilzbefallenes Holz bevorzugt wird.

 

Die Larven erreichen eine Länge von bis zu 30 mm.

Die Fraßgänge sind im Querschnitt mehr oder weniger oval und durchziehen das Holz in alle Richtungen. Das Nagsel setzt sich aus annähernd runden Kotwalzen und relativ feinem Bohrmehl zusammen, das fest in den Bohrgang gepresst ist.  Das Nagsel haftet kaum an der Holzwandung und lässt sich selbst im feuchten Zustand leicht zerkrümmeln.

Die Fluglöcher sind mehr oder weniger rund mit einem Durchmesser von 4 bis 7 mm.

Die Generationsdauer vom Ei bis zum Käfer beträgt 2 bis 3 Jahre.

Beim weiblichen Käfer, der 15 bis 22 mm lang wird, sind Flügeldecken und Halsschild hellrot, die kleineren und schlankeren Männchen, die 12 - 16 mm lang werden,  sind die Flügeldecken hellbraun bis gelbbraun und der Halsschild schwarz gefärbt. Kopf und Fühler sind bei beiden schwarz.

 

Da der Rothalsbock ein Indikator für einen Pilzschaden ist, muss die Bekämpfung auf die Beseitigung des Holz zerstörenden Pilzes ausgerichtet sein. Näheres hierzu ist der DIN 68000 - Teil 4 zu entnehmen.

Rothalsbock | Weibchen, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - TrierRothalsbock | Weibchen Rothalsbock | Weibchen

Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier

Rothalsbock | Männchen, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Rothalsbock | Männchen

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Rothalsbock | Männchen, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Rothalsbock | Männchen

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Rothalsbock | Weibchen, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - TrierRothalsbock | Weibchen Rothalsbock | Weibchen

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Rothalsbock | Schadensbild an BSH-Stütze, Foto: © Ingenieurbüro Pia Haun - Trier Rothalsbock | Schadensbild an BSH-Stütze

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